Aktuelles aus dem Sportkreis


Mai 2024

Preisverleihung an Schulen des Main-Kinzig-Kreises im Rahmen des Sportabzeichen-Wettbewerbs 2023

 

Der Vorsitzende des Sportkreises Main-Kinzig e.V. Helmut Meister, begrüßte die Vertreterinnen und Vertreter der Schulen in den Räumlichkeiten der Kreissparkasse Gelnhausen. Nachdem die Auswirkungen der “Corona-Pandemie” gut überstanden sind, möchte der Sportkreis die positive Entwicklung der Sportabzeichen-Abnahmen in den Schulen weiter fördern. Der Förderbeitrag für jedes abgelegte Sportabzeichen wurde von 0,50€ auf 1,00€ verdoppelt und ab   der diesjährigen Verleihung wurden die Anerkennungsprämien ebenfalls deutlich angehoben. Die Anzahl der Preisträger in den drei Schulgrößen erhöhten sich von drei auf vier Schulen. Während im vorigen Jahr noch neun Schulen ausgezeichnet wurden, waren es in diesem Jahr insgesamt dreizehn Schulen. 

Der Vorsitzende des Sportkreises bedankte sich bei Herrn Torsten Priemer von der Kreissparkasse Schlüchtern, Herrn Ole Schön von der Kreissparkasse Gelnhausen und Guido Braun von der Sparkasse Hanau dafür, dass die drei Institute seit vielen Jahren den Sportabzeichen-Wettbewerb finanziell unterstützen. ”Die Sparkassen im Main-Kinzig-Kreis sind immer verlässliche Partner des Sportkreises und seiner Vereine”, betonte Helmut Meister. Sein Dank galt auch Herrn Thomas Will vom staatlichen Schulamt, für die stets angenehme und reibungslose Zusammenarbeit mit dem Sportkreis. 

Ein besonderer Dank ging an die verantwortlichen Lehrkräfte der Schulen. “Ohne die tatkräftige Unterstützung dieser Damen und Herren, wäre eine steigende Zahl der Sportabzeichen-Abnahmen nicht möglich”, würdigte Helmut Meister das hervorragende Engagement. Abschließend äußerte er den Wunsch, dass sich der positive SPAZ-Trend in den Schulen auch im laufenden Jahr 2024 fortsetzt. 

 

 

 

 

 

 

 

Folgende Schulen wurden für das Jahr 2023 ausgezeichnet: 

Grundschule Vollmerz; Verbundschule Romsthal-Kerbersdorf; Geschwister-Scholl-Schule, Großkrotzenburg; Grundschule an der Salz, Bad Soden -Salmünster; Verbundschule Sinntal-Sterbfritz; Bergwinkel-Grundschule, Schlüchtern; Mädchenrealschule Sankt Josef, Großauheim; Theodor-Heuss-Schule, Hanau; Henry-Harnischfeger-Schule, Bad Soden-Salmünster; Karl-Rehbein-Schule, Hanau; Brüder-Grimm-Schule, Steinau; Paul-Gerhardt-Schule, Hanau; Grimmelshausen-Gymnasium, Gelnhausen.  

Bildunterschrift: Vertreterinnen und Vertreter der Schulen, des Staatlichen Schulamtes, der Sparkassen und des Sportkreises Main-Kinzig e.V. 

Text: Reiner Faust

Bild: Kreissparkasse Gelnhausen



Mai 2024

Kindeswohl im Sport - Handlungssicherheit im sportlichen Alltag - Gut besuchtes Seminar in Gelnhausen-Meerholz

Bildunterschrift: Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Vereine mit Vertretern des Sportkreises Main-Kinzig e.V. 

Kürzlich hat eine Fortbildung des Sportkreises Main-Kinzig in Kooperation mit der Sportjugend Hessen unter der Leitung von Sportkreis-Bildungsreferentin Brigitte Senftleben und Kindeswohl-Beauftragten stattgefunden. Thomas Geiss, Referent der Sportjugend Hessen führte in gekonnter Weise durch den Abend mit 4 Lerneinheiten. 

 

 

 

Ziel des Online-Seminars war es, eine Sensibilität für Gefährdungen von Kindern und Jugendlichen im Sport zu entwickeln, die Wahrnehmung für Grenzverletzungen zu schärfen und Handlungssicherheit für den sportlichen Alltag mit Kindern und Jugendlichen sowie für den Umgang mit Verdachtsfällen oder konkreten Vorkommnissen zu schaffen. 

 

Folgende Themen standen auf der Agenda: Einführung in den Kinder- und Jugendschutz, Was ist Kindeswohlgefährdung? (Vernachlässigung, Misshandlung, sexualisierte Gewalt), Verhaltensregeln im Vereinsalltag (z.B. bei Hilfestellungen, Umkleidesituationen u.a.) sowie Vorgehensweise im Verdachtsfall (Was tun im Ernstfall?) 

 

Die Teilnehmenden wurden aktiv mit eingebunden, Fallbeispiele und eine neue PowerPoint-Präsentation lockerten das Seminar auf. Die Gruppe war bewusst klein gehalten und damit Interaktionen zwischen dem Referenten und den Teilnehmer*innen aus verschiedenen Vereinen ermöglicht. Brigitte Senftleben vom Sportkreis Main-Kinzig zeigte sich sehr zufrieden mit dem Ablauf des Seminars und bedankte sich beim TV Meerholz für die Bereitstellung des Tagungsraumes. Sie wies darauf hin, dass weitere Seminare -Online und in Präsenz- folgen werden. Interessierte Vereine und Übungsleiter*innen und Trainer*innen können sich gerne an den Sportkreis Main-Kinzig wenden.

 

Text und Bild: Brigitte Senftleben

 

 

 



April 2024

22.000 Euro Fördergelder für Vereine des Sportkreises Main-Kinzig e.V.

Noch während der Osterferien kamen Fördergelder aus dem Vereinsförderungsfonds des Landessportbundes Hessen e.V., für fünf Vereine zur Ausschüttung. Sieglinde Weber, stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises Main-Kinzig e.V. hatte die Vertreterinnen und Vertreter in die Geschäftsstelle nach Hanau eingeladen. Der 1. Hanauer Tennis- und Hockeyclub e.V. und die Turn- und Sportgemeinde Erlensee 1874 e.V. haben große Projekte angestoßen. Während beim Tennis- und Hockeyclub eine neue Heizungsanlage installiert wird, ist es bei der TSG Erlensee der Bau einer neuen Halle. Die Sicherheit steht ganz oben beim Ballon-Club Kinzig e.V., denn der Zuschuss fließt in die Anschaffung einer Gaswarnanlage. Der Schützenverein Hubertus schafft mit dem Fördergeld neue Hard- und Software an, um das Schützeninformationszentrum zu optimieren. Hoch hinauf geht es für den Aeroclub Langenselbold e.V. mit dem Kauf eines gebrauchten Segelflugzeuges. Die anwesenden Vertreter der Vereine haben sich sehr über das Fördergeld und die persönliche Begegnung mit dem Sportkreis Main-Kinzig gefreut. 

 

 

 

 

 

Bildunterschrift: Vertreter der Vereine und Sieglinde Weber, stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises Main-Kinzig e.V.



April 2024

Start in die Sportabzeichen-Saison - 2024 auch digital - Sportkreis Main-Kinzig

Bildunterschrift: Prüferinnen und Prüfer mit Vertretern des Sportkreises Main-Kinzig e.V. 

Mit über 2.200 abgelegten Sportabzeichen im Jahr 2023, zeigt man sich im Sportkreis Main-Kinzig zufrieden. Hans Jürgen Wolfenstädter, Referent Breitensport, Sport und Gesundheit, Sportabzeichen, Schule & Verein freut sich über eine Steigerung um fast 20 Prozent gegenüber dem Jahr 2022. Der Schwerpunkt liegt auf den Schulen und den Vereinen, betont Hans Jürgen Wolfenstädter auf dem Treffen der Sportabzeichen Prüferinnen und Prüfer. Zusammen mit Kerstin Seng und Jürgen Jung, verantwortlich unter anderem für die Abnahme von Sportabzeichen,  wird man den Kontakt weiterhin intensivieren um die Anzahl der abgelegten Sportabzeichen im Besonderen bei Kindern und Jugendlichen wieder zu steigern. 

 

 

 

 

 

Das Sportabzeichen wird digital! Ab sofort können Sportbegeisterte ihr Sportabzeichen online verwalten. Mit der neuen Plattform wird es einfacher denn je, seine Leistungen zu erfassen, Fortschritte zu verfolgen und Auszeichnungen zu erhalten. Kein lästiger Papierkram mehr – alles ist jetzt mit weinigen Klicks erledigt. Es handelt sich um eine Web basierte Anwendung und funktioniert auf PC, Tablet und Smartphone. Voraussetzung ist eine ständige Verbindung zum Internet! Das Deutsche Sportabzeichen wird digitalisiert, um den Prozess der Datenverwaltung im Hintergrund zu verbessern. Unter www.sportabzeichen-digital.de kann man sich registrieren.

 

Beim Treffen der Sportabzeichen Prüferinnen und Prüfer wurden auch Änderungen im Leistungskatalog des Deutschen Sportabzeichens mitgeteilt. Kinder zwischen 6 und 11 Jahren sollen über die Aufnahme des Medizinballstoßens (1kg) an das Kugelstoßen heran geführt werden. Bei den Frauen der Altersklassen 18 bis 24 Jahren und 30 bis 49 Jahren wurden die Leistungswerte für Walking und Medizinballwerfen angehoben. Alle Änderungen im Leistungskatalog und weitere Informationen rund um das Deutsche Sportabzeichen, können auf der Website des Deutschen Olympischen Sportbundes e.V. und des Sportkreises Main-Kinzig e.V. unter Materialien zum Download abgerufen werden. 

 

Bild: Sportkreis Main-Kinzig

Text: Reiner Faust

 

 

 



März 2024

Schirmherrin des Hanauer Stadtlaufes „Stärke zeigen - Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“, übergibt symbolisch den Staffelstab

Zehn Jahre lang war die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler - gemeinsam mit dem Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky - Schirmherrin des Hanauer Stadtlaufes „Stärke zeigen - Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“. Jetzt hat sie symbolisch den Staffelstab für die Schirmherrschaft an Landrat Thorsten Stolz übergeben. Mit Ihrem Wechsel in die Position der Landesdirektorin des Landeswohlfahrtsverband Hessen, stand auch hier eine Übergabe an.

Im Beisein von Gabriele Ewald, Vertreterin des Organisationsteams des Hanauer Stadtlaufes für den Sportkreis Main-Kinzig und Mitbegründerin des ersten Benefizlaufes im Jahr 2002, erfolgte dieser kleine symbolische Akt, begleitet von einem Stück Wehmut. „Wie so Vieles in meiner Arbeit als Erste Kreisbeigeordnete im Main-Kinzig-Kreis, ist mir auch der Hanauer Stadtlauf ans Herz gewachsen. Ein wunderbares jährliches Ereignis, das abseits des sonstigen Einsatzes gegen Gewalt an Frauen und für die Stärkung unserer Frauenhäuser in Hanau und Wächtersbach, immer eine ganz besondere, großartige Benefizaktion ist. Mit zu erleben, wie hunderte, tausende Menschen an den Start und auf die 6 km-Strecke gehen, um ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen, war auch für mich immer wieder beeindruckend,“ drückt Simmler ihre Dankbarkeit für diese Aktion aus. 

Landrat Thorsten Stolz konnte diese Aussage nur unterstreichen, zumal er in den vergangenen Jahren meist selbst an den Start gegangen ist. „Ich freue mich, dass mir das Organisationsteam des Stadtlaufes die Übernahme der Schirmherrschaft persönlich angetragen hat und ich habe diese Aufgabe natürlich sofort und sehr gerne übernommen“, bedankt er sich bei dem Gremium, bestehend aus Haupt- und Ehrenamt, das nun seit fast 24 Jahren den jährlichen Lauf an den Start bringt. Worüber Landrat Stolz und das Organisationsteam noch gemeinsam nachdenken, ist, wer denn künftig den Startschuss geben wird. Eine Aufgabe, die Susanne Simmler in den vielen Jahren übernommen hatte und die Landrat Stolz als Mit-Startendem dann doch zu viele wertvolle Minuten in der Wertung kosten würde, wie Simmler, Ewald und Landrat Stolz bei der Staffelstab-Übergabe schmunzelnd feststellten.

 

 

 

 

 

 

Am 20. September ist es wieder soweit, dann findet der 23. Hanauer Stadtlauf statt. Das Organisationsteam hat schon Ende Januar mit den Vorbereitungen begonnen und ist froh, mit Landrat Stolz und Oberbürgermeister Kaminsky weiterhin eine prominent besetzte Schirmherrschaft zu haben, unterstrich Gabriele Ewald. „Nach dem Lauf ist vor dem Lauf“, so die Frau, die den Stadtlauf mit aus der Taufe gehoben hat und bis heute im Organisationsteam - ebenso wie ihre Kollegin vom Hanauer Lauftreff, Dagmar Schultheis - ehrenamtlich dabei ist. Spätestens Ende Juni werden die Anmeldungen für den Stadtlauf 2024 wieder online möglich sein. Mehr dann unter www.hanauer-stadtlauf.de

 

Bildunterschrift: V.r.n.l. Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete; Gabriele Ewald, Sportkreis Main-Kinzig e.V. - Referentin Familie, Frauen, Senioren, Integration, Inklusion; Thorsten Stolz, Landrat des Main-Kinzig-Kreises

Text: Cornelia Gasche

Bild: Moritz Göbel



März 2024

„Wir fördern die Jugend im Sportkreis – Übergabe an die Vereine“

Die Übergabe der finanziellen Förderung für die Jugendarbeit an 10 Vereine im Sportkreis Main-Kinzig e. V. – 1. Reihe von links, die stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises, Sieglinde Weber, der Jugendvorstand des Sportkreises, in Person Michaela Seifert und Moritz Wetzel und dahinter die Vertreter*innen der ausgezeichneten Vereine. 

 

 

 

 

Der Jugendvorstand des Sportkreises Main-Kinzig e.V., in Person Moritz Wetzel und Michaela Seifert, schrieb für die Jugendabteilungen der Vereine im Sportkreis Main-Kinzig e. V. eine Förderung aus.  Bewerben konnten sich die Vereine für Projekte, die für das Jahr 2024, neben dem regulären Sportbetrieb, den Zusammenhalt und die Stärkung der Vereinsjugend zum Ziel hat. Besonders berücksichtigt wurden Projektideen, die eine nachhaltige und/oder inklusive Wirkung für den jeweiligen Turn- oder Sportverein haben. 

 

Nach Auswertung und gemeinsamer Beratung über die eingegangenen Bewerbungen, fand nun die Übergabe der Förderungen an 10 Vereine aus dem Sportkreis Main-Kinzig e. V.,  in einer kleinen Feierstunde in der Geschäftsstelle des Sportkreises in Hanau, statt.  „Bewundernswert und bemerkenswert, welche unterschiedlichen, individuellen Ideen und Projekte die Vereine auf die Beine stellen, um den Zusammenhalt der Kinder und Jugendlichen, über den Sportbetrieb hinaus, zu steigern“, so der Jugendvorstand des Sportkreises. „Damit die Vereine für die Zukunft gestärkt werden, ist eine kontinuierliche und stabile Jugendarbeit immens wichtig“, so der Jugendvorstand weiter. 

 

Ausgezeichnet wurden der SV Altenmittlau, die TG Hanau – Bogensport -, der Turnier Tanz-Club Fortis Nova e. V., der TC Meerholz, die FC Germania Rothenbergen, der Judo Club Wächtersbach, der 1. Judo Club Großkrotzenburg, die SG 1868 Bruchköbel e. V., der TV 1884 e. V. Großkrotzenburg und die Freie Turnerschaft 06 e. V. Dörnigheim. 

 

Die Vereine bedankten und freuen sich, über die finanzielle Unterstützung, die jedes Projekt verdient hat.  



Februar 2024

Vereine aus dem Alt-Kreis Hanau erhalten Fördergelder von über 28.000€

Bildunterschrift: Vertreterinnen und Vertreter der Vereine. Sieglinde Weber, (hinten, stehend) stellv. Vorsitzende des Sportkreises Main-Kinzig e.V.

 

 

 

Zum Jahresbeginn 2024 verteilte der Sportkreis Main-Kinzig e.V. Fördergelder aus dem Vereinsförderungsfonds des Landessportbunds Hessen e.V., basierend auf der Bewilligung der Investitionszuschüsse für das dritte Quartal 2023. Dazu hat die stellvertretende Vorsitzende Sieglinde Weber, die Vertreterinnen und Vertreter von fünf Vereinen aus dem Alt-Kreis Hanau in die Geschäfststelle zur Übergabe der Förderbescheide eingeladen. 

 

Die SG Bruchköbel 1868 e.V. installiert eine neue Sprecherkabine in der Dreispitzhalle. Der Sport- und Kulturverein Büdesheim e.V. erhält den Zuschuss für den Um- und Anbau des Vereinsheimes. Die Sportvereinigung 1945 Hüttengesäß e.V. saniert mit den Geldern die Flutlichtanlage. Der Golf-Club Hanau-Wilhelmsbad e.V. finanziert die Anschaffung eines Rasenmäher-Roboters. Der Automobilclub Kinzigtal Erlensee e.V. schafft ein neues Zeitmessgerät an.

 

Der Sportkreis Main-Kinzig e.V. hat sich sehr über die persönliche Begegnung mit den Vereinen gefreut. 

 

 



Oktober 2023

HSG Hanau übergibt Spende an Frauenhäuser Hanau und Wächtersbach -  500 Euro bei Sonderticketaktion für Hanauer Stadtlauf gesammelt

Handball-Drittligist HSG Hanau unterstützt den Hanauer Stadtlauf mit einer Geldspende. Die Summe, die nun den Frauenhäusern in Hanau und Wächtersbach zugutekommt, wurde im Rahmen einer Sonderticketaktion gesammelt und durch die HSG Hanau auf 500,- Euro aufgestockt. Für die 310 besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Hanauer Stadtlaufes im September hatte die Spielgemeinschaft zuvor Gutscheine zur Verfügung gestellt. Für eines von zwei ausgewählten Heimspielen – gegen den TuS 1882 Opladen oder den TV Aldekerk – ließen sich so vergünstigte Tickets erwerben. 

Vor der Partie am Sonntagabend in der Main-Kinzig-Halle gegen den Longericher SC Köln, übergab Mannschaftskapitän Max Bergold den symbolischen Spendenscheck an Vertreterinnen der Frauenhäuser und des Hanauer Stadtlaufes. 

„Dass wir als Verein einen Beitrag für diese wichtige Initiative leisten können, erfüllt uns mit Stolz“, sagt Uwe Just, der 1. Vorsitzende der HSG Hanau. „Der Hanauer Stadtlauf engagiert sich Jahr für Jahr gegen Gewalt an Frauen und setzt damit ein starkes Zeichen für die Stadt und die Region.“ 

Der Stadtlauf Hanau, unter dem Motto: „Stärke zeigen – gegen Gewalt an Frauen“, mobilisiert regelmäßig viele hundert Läuferinnen und Läufer aus dem ganzen Main-Kinzig-Kreis und der Region. 2002 ging der erste Lauf an den Start. Organisiert zu großen Teilen von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Das Fundament für den Benefizlauf legten die damaligen Frauenbeauftragten der Stadt Hanau und des Main-Kinzig-Kreises gemeinsam mit im Sport aktiven Frauen. Mit seiner wichtigen Message und den resultierenden Einnahmen wurde der Lauf in den letzten 22 Jahren zum wichtigen Anker für die Frauenhäuser in Hanau und Wächtersbach, die - wie alle Frauenhäuser bundesweit - auf finanzielle Zuwendungen durch Spenden angewiesen sind. Die anwesende Hanauer Stadträtin Isabelle Hemsley brachte an diesem Abend ihren Dank zum Ausdruck: „Das beispielhafte Engagement der HSG freut mich sehr! Wichtig ist aus meiner Sicht, dass die HSG, die schon mit dem Projekt „Demokratie leben“ ein Zeichen setzt, nun auch die Botschaft „Stärke zeigen - gegen Gewalt an Frauen“ in diese Halle und alle weiteren Hallen der 3. Bundesliga trägt. Dafür gebührt euch heute Abend unser Dank!“

 

 

Unser Foto der Übergabe zeigt: Gabriele Ewald (Vertreterin Orga-Team Stadtlauf Hanau), Lea Kircher (Vertreterin Frauenhaus Wächtersbach), Susanne Simmler (Erste Kreisbeigeordnete Main-Kinzig-Kreis), Elena Botzum (Vertreterin Frauenhaus Hanau), Max Bergold (Spieler und Kapitän HSG Hanau), Isabelle Hemsley (Stadträtin Hanau), Uwe Just (1. Vorsitzende HSG Hanau).

2.730 Teilnehmende hatten sich in diesem Jahr für den Hanauer Stadtlauf angemeldet. An die besten 310 Läuferinnen und Läufer verteilte die HSG Hanau Gutscheine, die zum Bezug eines Tickets zum reduzierten Preis von nur 3,- Euro für ein Heimspiel im September oder Oktober berechtigten. Viele Handball-Fans nahmen dieses Angebot wahr. 

Susanne Simmler, gemeinsam mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky, seit vielen Jahren Schirmherrin des Hanauer Stadtlauf, schloss sich dem Dank von Frau Hemsley an. „Der Hanauer Stadtlauf mobilisiert Jahr für Jahr viele Menschen, für diesen Benefizweck an den Start zu gehen. Ohne Unterstützerinnen und Unterstützer aus dem Sport, ohne die Teams aus Unternehmen und Organisationen, wäre das nicht möglich. Sie alle sind wichtige Multiplikatoren in die Gesellschaft hinein. Und das brauchen wir mehr denn je. Haltung zeigen und ein klares STOP gegen Gewalt an Frauen und Kinder und gegen Gewalt an sich! Auch ich sage heute Abend danke an die HSG für diese tolle ergänzende Aktion!“ 

Nach dem Heimspiel am Sonntagabend wurde mit der Drittliga-Mannschaft, den Vertreterinnen der Frauenhäuser, der Schirmherrin für den Hanauer Stadtlauf, die erste Kreisbeigeordnete im Main-Main-Kreis, Susanne Simmler, der Hanauer Stadträtin Isabelle Hemsley und der Vertreterinnen des Organisationsteams des Stadtlaufes, Gabriele Ewald vom Sportkreis Main-Kinzig noch ein gemeinsames Foto gemacht. 

Der Hanauer Stadtlauf findet jährlich am 3. Freitag im September statt. Im nächsten Jahr am Freitag, den 20. September 2024.  

 

Text und Bilder: Presse-Team HSG Hanau



Oktober 2023

26.000 Euro Fördergelder an Vereine aus dem Sportkreis Main-Kinzig überreicht

 

Der Vorsitzende des Sportkreises Main-Kinzig e. V., Helmut Meister und die stellv. Vorsitzende, Sieglinde Weber, begrüßten die Vertreterinnen und Vertreter der Vereine in der Geschäftsstelle in Hanau. Sie überreichten die Bewilligungsbescheide, über Zuschüsse aus dem Vereinsförderungsfonds des Landessportbundes Hessen e. V. Der SV Melitia Aufenau 1921 e. V. verwendet die Fördermittel zur Sanierung der Flutlichtanlage, der FSV Viktoria Lieblos 1912 e. V. für die Sanierung der Heizung und der Schützenverein Hubertus Niederrodenbach e. V. zur Erneuerung der Schießanlage. Beim Tauchsportclub Gelnhausen e. V. fließt das Fördergeld in die Anschaffung eines Kompressors und beim 1. FC 08 Erlensee in den Kauf neuer Tore.

In Gymnastikgeräte und Matten investiert der Sportverein Oberdorfelden e. V. und der Turnverein Grundstein zur Einigkeit Windecken e. V. in neue Turngeräte. Der Sportkreis Main-Kinzig e.V. hat sich sehr über die persönliche Begegnung mit den Vereinen gefreut. 

 

 

 

 

 

Bildunterschrift: Vertreterinnen und Vertreter der Vereine. Sieglinde Weber, (Erste von rechts) stellv. Vorsitzende des Sportkreises Main-Kinzig e.V.



Oktober 2023

Seminar des Sportkreises Main-Kinzig Kindeswohl im Sport  -Handlungssicherheit im sportlichen Alltag

Bildunterschrift: Seminarteilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Michaela Seifert, Jugendwartin des Sportkreises Main-Kinzig e.V.

 

Im Oktober 2023 hatte der Sportkreis Main-Kinzig in Kooperation mit der Sportjugend Hessen unter der Leitung von Sportkreis-Jugendwartin Michaela Seifert zu einem Abend-Seminar zum Thema „Kindeswohlgefährdung im Sport“ eingeladen. Eingeladen waren alle Trainer*innen, Übungsleiter*innen, Helfer- und Sportassistent*innen der Sportvereine im Main-Kinzig-Kreis sowie Interessierte. Als Referentin konnte Sabine Eich, Beraterin im Projekt Kindeswohl der Sportjugend Hessen gewonnen werden. Ziel des Seminars war Sensibilität für Gefährdungen von Kindern und Jugendlichen im Sport zu entwickeln, die Wahrnehmung für Grenzverletzungen zu schärfen und Handlungssicherheit für den sportlichen Alltag mit Kindern und Jugendlichen sowie für den Umgang mit Verdachtsfällen oder konkreten Vorkommnissen zu schaffen. Folgende Themen standen auf der Agenda: Einführung in den Kinder- und Jugendschutz, Was ist Kindeswohlgefährdung? , Verhaltensregeln im Vereinsalltag (z.B. bei Hilfestellungen, Umkleidesituationen u.a.) sowie Vorgehensweise im Verdachtsfall, Was tun im Ernstfall? Die Teilnehmenden wurden aktiv eingebunden, Fallbeispiele und eine PowerPoint-Präsentation lockerten das Seminar auf. Die Vorsitzende des ausrichtenden Vereins TV Rothenbergen Ute Kern bewertete das Seminar als positiv, die Referentin sei einfühlsam auf das wichtige Thema eingegangen, Grenzen seien klar aufgezeigt worden, insgesamt war der Abend sehr aufschlussreich.

 



September 2023

2.730 Menschen laufen „gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“

22. Hanauer Stadtlauf setzt ein deutliches Zeichen! Hanau. 2.730 Menschen haben sich für den 22. Hanauer Stadtlauf unter dem Motto ‚Stärke zeigen – Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen‘, angemeldet. „Ein Ergebnis, das sich in der 22-jährigen Geschichte dieses besonderen Benefizlaufes sehen lassen kann“, so das Organisationsteam voller Stolz. „Der Stadtlauf und alle, die mitgemacht haben, haben am letzten Freitag ein wirklich deutliches Zeichen gesetzt!“, so ihr Fazit. 

Bei strahlendem Sonnenschein war der Hanauer Marktplatz spätestens mit Beginn des Aufwärm-Programms mit Menschen gefüllt. Wie die Veranstalterinnen und Veranstalter berichten, bestanden die Anmeldungen zu fast 90 Prozent aus Teams. Schulen, Firmen, Behörden, Vereine, soziale Organisationen, Freundesgruppen aus dem Freizeit- und Vereinssport und natürlich auch ein bedeutender Anteil einzeln angemeldeter Menschen.

„Alle haben sich vereint hinter dem Benefizzweck „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ und dem Benefizziel, aus den Startgebühren einen namhaften Spendenerlös zu Gunsten der  Frauenhäuser in Hanau und Wächtersbach zu erzielen,“ unterstreichen nochmals Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, die gemeinsam die Schirmherrschaft inne haben.

Kaminsky und Simmler danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, vor allem aber auch den Sponsorinnen und Sponsoren, die dafür sorgen, dass die Kosten für die Organisation des Laufes zu einem hohen Anteil abgedeckt sind. „Und wenn dann diese Sponsoren auch noch mit eigenen großen Teams an den Start gehen, die alle nochmals ihre Startgebühr spenden, dann ist das einfach nur großartig,“ unterstreichen die beiden begeistert. Der Stadtlauf wird seit 22 Jahren von einem kleinen haupt- und ehrenamtlichen Team gestemmt. Dabei sind, das Hanauer Frauenbüro als Schaltzentrale, das Referat für Frauenfragen und Chancengleichheit des Main-Kinzig-Kreises, der 1. Hanauer Lauftreff, der Sportkreis Main-Kinzig und das Amt für Sozialen Zusammenhalt und Sport der Stadt Hanau. Möglich wird der Starttag aber erst, durch den weiteren Einsatz vieler Ehrenamtlichen. So hat der 1. Hanauer Lauftreff alleine gut 80 Personen im Einsatz. Davon alleine 65 Ehrenamtliche zur Streckensicherung, darunter die Wanderabteilung von 1860 Hanau, der erst 1. FC Hanau 93 und die DLRG-Jugend.

 

 

 

 

 

„Wir sind kein kommerziell organisierter Lauf, alle Helferinnen und Helfer sind mit ihrem ganzen Idealismus im Einsatz und dafür sind wir seit 22 Jahren dankbar,“ bekräftig Gabi Ewald vom Sportkreis Main-Kinzig e.V.  im Namen des Organisationsteams, dem sie selbst von Beginn an angehört. Und wer sich schon den Termin eintragen möchte: Am 20. September 2024 geht der nächste Hanauer Stadtlauf an den Start! 

 

Text: Stadt Hanau, Öffentlichkeitsarbeit



August 2023

Austausch mit dem Amt für Demokratie, Vielfalt und Sport

 

Zu einem Gedankenaustausch kam Andreas Jäger, Leiter des Amtes für Demokratie, Vielfalt und Sport in die Geschäftsräume des Sportkreises Main-Kinzig in Hanau. 

Andreas Jäger, der im Oktober 2021 die Leitung übernommen hat, sieht das Amt als eine Begegnungsstätte, die Jung und Alt zusammenbringt, den Austausch von verschiedenen Perspektiven ermöglicht und das gesamte Spektrum der Hanauer Stadtgesellschaft abbildet. Die stellvertretende Vorsitzende des Sportkreises Main-Kinzig, Sieglinde Weber betont, dass dem Sport eine zentrale Aufgabe im gesellschaftlichen Miteinander zukommt. Mit seinen 545 Turn- und Sportvereinen und über 130.000 Mitgliedern hat der Sportkreis Main-Kinzig eine hervorragende Basis, um das Amt für Demokratie und Vielfalt zu unterstützen. Andreas Jäger bedankte sich sehr für den freundlichen Empfang und zeigte sich zuversichtlich für eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

 

 

 

 

Bildunterschrift: Andreas Jäger, Leiter Amt für Demokratie, Vielfalt und Sport, Sieglinde Weber, stellv. Vorsitzende Sportkreis Main-Kinzig e.V.



Juli 2023

Übergabe der LSBH- Förderbescheide 1. Quartal 2023

Bildunterschrift: Vertreterinnen und Vertreter der Vereine mit Helmut Meister, links, Vorsitzender des Sportkreises Main-Kinzig e.V.

 

 

Im Schützenhaus der Schießsportgemeinschaft Biebergemünd überreichte

der Vizepräsident des LSBH und Vorsitzende des Sportkreises Main-Kinzig, 

Helmut Meister, die Förderbescheide an 7 Vereine aus dem „Altkreis Gelnhausen“. Wie Meister betonte, ist die Übergabe dieser Bewilligungsbescheide immer ein freudiges Ereignis und bietet die Möglichkeit mit den Vereinen persönlich ins Gespräch zu kommen. Nachstehend die Vereine, deren Bewilligungssummen und der Verwendungszweck. 

Der Turn- und Sportverein 1907 e.V. Höchst, 1.744€ für eine Beregnungs- und Bewässerungsanlage. Der Sportverein 1960 Sotzbach e.V., 2.401€ zur Sanierung der Flutlichtanlage. Die Schießsportgemeinschaft Biebergemünd 1969 e.V., 6.810€ zur Dachsanierung. Der Tennisclub 1987 Haitz e.V., 734€ zur Sanierung der Tennisplätze. Der Dartclub Hotzenplotz 1983 Lichenroth e.V., 1.684€ zur Sanierung der Heizungsanlage. Der Turnverein 1897 Roth e.V., 2.400€ für die Anschaffung von Turngeräten. Der FC Germania 1908 Wächtersbach e.V., 2.076€ für Fußballtore und einen Markierungswagen.

Abschließend bedankten sich die Vereinsvertreter für die zeitnahe Bewilligung

ihrer Förderanträge.   

 



Juli 2023

Prämien-Übergabe im Schulsport Wettbewerb “Deutsches Sportabzeichen 2022” des Main-Kinzig-Kreises

Die Verbundschule Romsthal/Kerbersdorf ist prozentualer Sieger im Sportabzeichen Wettbewerb der Schulen im Main-Kinzig-Kreis. 96,5 Prozent der Kinder haben 2022 das Sportabzeichen erworben. 

Im neuen Kreissparkassengebäude in Schlüchtern begrüßte Sparkassendirektor Torsten Priemer Vertreter von Schulen aus dem Kreisgebiet zur Ehrung für ihr Engagement in Sachen Sportabzeichen. Nach der Pause wegen der Corona-Pandemie mischten 2022 wieder 20 Schulen mit. Priemer weiß, was es heißt, das Sportabzeichen zu schaffen, denn Mitarbeiter der Kreissparkasse Schlüchtern beteiligen sich seit Jahren daran und auch er ist mit dabei. Das Training und die Abnahme seien zwar für manchen mühevoll, aber sie bereiteten viel Spaß, seien gut für die Fitness und zudem gemeinschaftsfördernd, stellte er fest. 

Nach den „zwei bis drei Jahren Totalausfall“ wegen Corona waren noch nicht so viele Schulen wie vorher dabei, so Sportkreisvorsitzender Helmut Meister. Dennoch freute er sich über alle, die teilgenommen haben. Wenn der Main-Kinzig-Kreis in Hessen an siebenter Stelle steht, sei das aber nicht unbedingt spitze. Um Anreize zu schaffen, würden in diesem Jahr Preise ausgeschrieben, um die Beteiligung für die Schulen etwas attraktiver zu machen. 

Thomas Will vom Staatlichen Schulamt im Main-Kinzig-Kreis würdigte die Aktivitäten des Sportkreises, um Menschen in Bewegung und zum Sport zu bringen. Es gehöre der Wille, Energie und Disziplin dazu, die Bedingungen des Sportabzeichens zu erfüllen. Training sei erforderlich und ein gewisser Anspruch sei damit verbunden. Zwar seien keine Höchstleistungen gefordert, aber bestimmte Leistungen in mehreren Disziplinen. Will dankte allen Schulen und Fachschaften in den Schulen, die sich beteiligten. Viel Arbeit bedeutete auch die Auswertung, so Will. Er nannte vor allem den Referenten für Umwelt und Infrastruktur Jürgen Jung sowie Hans-Jürgen Wolfenstädter (Referent Breitensport, Sport und Gesundheit, Sportabzeichen, Schule und Verein) vom Sportkreis Main-Kinzig, die sich dabei engagierten. Geehrt wurden Schulen in drei Größenkategorien. Dabei konnten kleinere Einrichtungen leichter hohe Prozentzahlen erreichen. Insgesamt 118 Kinder und Jugendliche haben in Schulen das Sportabzeichen abgelegt. 

Thomas Will (rechts) vom Staatlichen Schulamt Main-Kinzig und Sportkreisvorsitzender. Helmut Meister (links)  lobten das Engagement der Schulen im Sportabzeichen Wettbewerb. 

 

 

In der Kreissparkasse Schlüchtern fand die Ehrung des Sportabzeichen Wettbewerb der Schulen im Main-Kinzig-Kreis mit Thomas Will vom Staatlichen Schulamt Main-Kinzig, Sparkassendirektor Torsten Priemer,  den Vertretern des Sportkreises und den drei Erstplatzierten Schulen statt. 

In der Kategorie I, Schulen bis 200 Schülerinnen und Schüler belegte die Verbundschule Romsthal-Kerbersdorf mit 96,5 Prozent Platz eins. 82 der 85 Kinder haben das Sportabzeichen erworben. Mit 60 Prozent und 27 Abzeichen von 45 Schülern kam die Grundschule Vollmerz auf Platz zwei vor der Grundschule an der Salz in Bad Soden mit 58,5 Prozent (76 von 130 Schülern), Vierte wurde die Bilzbergschule Ulmbach mit 57,6 Prozent (49 von 85), vor der Grundschule Biebergemünd-Wirtheim mit 28 (21 von 75) und der Erich Simdorn-Schule aus Neuberg-Ravolzhausen mit 13 Prozent (23 von 177). 

In der Kategorie II (200 bis 500 Schüler) gewann die Geschwister-Scholl-Schule Groß-Krotzenburg mit 36,6 Prozent (89 von 243) vor der Bergwinkel-Grundschule Schlüchtern mit 27,8 Prozent (121 von 435). Die weiteren Platzierungen: 3. Theodor-Heuss-Schule Hanau 26,4 Prozent (72 von 273), 4. Verbundschule Sinntal-Sterbfritz 17,9 Prozent (38 von 212), 5. Friedrich-Ebert-Schule Schöneck, 4,6 Prozent (11 von 241) und 6. Haupt- und Realschule Birstein mit 4,2 Prozent (15 von 357). 

Bei den großen Schulen mit 500 und mehr Schülerinnen und Schülern dominierten die Hanauer Schulen. Platz eins belegte die Karl-Rehbein-Schule Hanau mit 12 Prozent (232 von 1930) vor der Henry-Harnischfeger-Schule Salmünster mit 7,8 (72 von 928) Prozent. Deren Sportlehrer Stephan Ottmann ließ wissen, dass er den Ehrgeiz hat, in diesem Jahr die Zahl deutlich zu erhöhen. Die weiteren Platzierungen: 3. Ludwig-Geißler-Schule Hanau, 5,7 Prozent (112 von 1959), 4. Paul-Gerhard-Schule Hanau 5,1 Prozent (38 von 752), 5. Grimmelshausen-Gymnasium Gelnhausen 4,4 Prozent (63 von 1448), 6. Brüder-Grimm-Schule Steinau (3,3 Prozent (17 von 518), 7. Eppsteinschule Hanau 1,9 Prozent (11 von 580), 8. Berufliche Schulen Gelnhausen 0,0 Prozent (1 von 2812).  

Für die jeweils drei Erstplatzierten Schulen der drei Kategorien gab es Geldprämien, Für die Ersten je 200, die Zweiten je 150 und die Dritten je 100 Euro.



Juli 2023

Mehr Bewegung in Gründauer Kitas – Kita Die Regenbogenkinder als Vorreiter

Auch im vergangenen Kindergartenjahr haben die Vorschulkinder der Kita Die Regenbogenkinder in Gründau Rothenbergen wieder fleißig für das „Deutsche Sportabzeichen“ trainiert. Wie bereits im Vorjahr stand dabei auch im Vordergrund den Kindern die Freude an der Bewegung und am Sport wieder näherzubringen. Gleichzeitig stand im Fokus, dass sie Erfolgserlebnisse erzielen, an denen sie, gerade im letzten Kita Jahr, weiterwachsen konnten.

Neben einem „Regenbogensportabzeichen“, das alle Kinder am Ende des Jahres erlangt haben, war es erforderlich für das „Deutsche Sportabzeichen“ auch die Eltern mit ins Boot zu holen. Diese haben es auf unterschiedlichen Wegen ihren Kindern ermöglicht, schwimmen zu lernen – eine Grundfertigkeit, die wie Lesen, Schreiben und Rechnen jeder beherrschen sollte. Das letzte Kindergartenjahr war für die Vorschulkinder also besonders aufregend: Die Kinder haben sich nicht nur viel bewegt und Sport gemacht oder Materialerfahrung gesammelt, sondern vor allem noch mehr Freude an der Bewegung entwickelt.

 

 

 

 

Vorschulkinder der Kita "Die Regenbogenkinder", mit Verantwortlichen der Kindertagesstätte, Gerald Helfrich, Bürgermeister der Gemeinde Gründau, Sieglinde Weber, stellv. Vorsitzende des Sportkreises Main-Kinzig e.V., Jürgen Jung, Referent Sportabzeichen des Sportkreises Main-Kinzig e.V. 

 

 

 

Am Ende haben 7 der 21 Vorschulkinder das „Deutsche Sportabzeichen“ absolviert, nachdem sie ihren Schwimmnachweis und je mindestens eine Disziplin im Ausdauer-, Kraft-, Koordinations- und Schnelligkeitsbereich abgelegt haben. Als große Überraschung gab es dann noch für 20 der 21 Vorschulkinder das „Kinder-Turnabzeichen“. Die Übungen für dieses Abzeichen haben die Kinder, heimlich in den Alltag integriert, abgelegt und somit eine weitere Urkunde als Überraschung erhalten.

Die Übergabe der Urkunden fand am 06.07.2023 gemeinsam mit allen Kindern und Erzieherinnen der Kita Die Regenbogenkinder im Rahmen der Abschlusswoche der Vorschulkinder statt. Außerdem waren Vertreter des Sportkreis Main-Kinzig anwesend, um ihre Glückwünsche zu überbringen. Frau Sieglinde Weber (Stellvertretende Vorsitzende) würdigte die Arbeit und das Projekt, überreichte den „Sportlern“ tolle Obstkörbe und eine Urkunde für die Einrichtung und Jürgen Jung (Sportabzeichen-Referent) übergab die Urkunden. Ebenso überbrachte Bürgermeister Gerald Helfrich seine Glückwünsche und überreichte allen Vorschulkindern eine Trinkflasche für künftige sportliche Aktivitäten. Die Kita „Die Regenbogenkinder“ aus Rothenbergen ist damit wieder die einzige Einrichtung im gesamten Main-Kinzig-Kreis, die es den Vorschulkindern ermöglicht durch regelmäßige und darauf abgestimmte Bewegungsangebote das „Deutsche Sportabzeichen“ zu erwerben. 

Dies soll sich aber zukünftig ändern. Geplant ist dieses Angebot unter der Leitung von Christina Germann ab dem kommenden Kindergartenjahr auf weitere vier Einrichtungen in Gründau auszuweiten, sodass insgesamt mehr Bewegungsangebote zur Verfügung gestellt werden können. Abgestimmt auf die Einrichtung, ihr Konzept und die Gegebenheiten, soll es auch dort für Vorschulkinder die Möglichkeit geben, zum Beispiel das Deutsche Sportabzeichen, das Kinder-Turnabzeichen oder das interne Kindergartenabzeichen abzulegen. Dies ist allerdings auch stark davon abhängig, wie weit die einzelnen Teams der Kitas das Projekt leben und personell umsetzen können. Letztendlich kann ein solches Angebot nur dann umgesetzt werden, wenn sich die gesamte Einrichtung dafür stark macht und es in erfolgreicher Teamarbeit umsetzt, wie es eben in der Kita Die Regenbogenkinder der Fall ist.

Die Kinder und Erzieherinnen der Kita Die Regenbogenkinder wünschen den Vorschulkindern alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg und einen großartigen Schulstart und denkt immer daran: „Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“ (Pippi Langstrumpf)

 

 

 



Juni 2023

„Ein denkwürdiger internationaler Austausch“ - Host Town Hanau

„Ein denkwürdiger internationaler Austausch“ Drei Tage lang beherbergte die Stadt Hanau als „Host Town“ die Special Olympics Delegation aus Macau.

Drei ereignisreiche Tage voller besonderer Begegnungen mit besonderen Menschen liegen hinter den Fachkräften der Stadt Hanau, den 32 ehrenamtlichen Volunteers und nicht zuletzt der 65-köpfigen Delegation aus Macau. Im Rahmen des „Host Town“-Programms der Special Olympics World Games in Berlin hatten die Gäste aus der kleinen Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China die Gelegenheit, in der Brüder-Grimm-Stadt ein wenig deutsche Kultur kennenzulernen.

Die 32 Athletinnen und Athletinnen mit einer geistigen oder einer Mehrfachbehinderung und ihre 33 Begleitpersonen genossen das vielfältige Programm, das vom Team des Amts für Demokratie, Vielfalt und Sport zusammengestellt worden war. Unterstützt wurden sie von Kolleginnen und Kollegen der Hanau Marketing GmbH, dem Festspielbüro, der Tourist-Information der Stadt Hanau, dem Main-Kinzig-Kreis, dem Behindertenwerkwerk Main-Kinzig, der Lebenshilfe Hanau, dem Brockenhaus und Hessenforst. 

"Wir sind äußerst stolz darauf, Teil dieser außergewöhnlichen Aktion, diesem größten sportlichen Inklusionsprojekt in der Geschichte der Bundesrepublik zu sein", betonte Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri während des politischen Empfangs im Brockenhaus des Behindertenwerks Main-Kinzig. "Nehmen Sie viele Eindrücke mit, knüpfen Sie Kontakte und genießen Sie Ihre Zeit hier in unserer Stadt. Zu den bevorstehenden Special Olympics in Berlin werde ich persönlich anreisen. Ich wünsche Ihnen hierbei viel Erfolg und werde Sie vor Ort anfeuern", so der Bürgermeister. 

Zur Begeisterung der Gäste im Brockenhaus hatte Macaus Delegationsleiter Chan I Vo eine Rede auf Deutsch vorbereitet. Dabei bedankte er sich ausdrücklich für den warmherzigen Empfang. "Wir alle freuen uns sehr, dass wir Deutschland hier am Beginn der deutschen Märchenstraße kennenlernen dürfen. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Aufenthalt hier in Hanau für uns alle ein unvergessliches Erlebnis wird", sagte er. Die Handys der jungen Sportlerinnen und Sportler und auch ihrer Begleitpersonen wurden immer wieder gezückt, um die vielen Eindrücke festzuhalten und in Macau mit Freunden und Familien zu teilen. Beispielsweise der viel umjubelte Auftritt der Hiphop-Gruppe der Tanzschule Berné. 

 

Delegation aus Macau und Gastgeber Host Town Hanau

 

 

Beim Besuch im Wildpark Alte Fasanerie blieb kein Handy im Rucksack: Wildschweine mit ihren Frischlingen, Rehmütter mit ihren Jungen, Wölfe und Raubvögel bei der Flugshow des Falkners Detlef Kotsch. Als dann auch noch dessen großer Uhu Sammy zwischen den Reihen der Gäste aus Macau spazierte, war es um die jungen Leute geschehen. Dolmetscherin Jianghong Pu-Kleene übersetzte die Worte des Falkners in Kantonesisch, der Muttersprache der Delegation. Und zum krönenden Abschluss des Besuchs dann noch ein Gang durch den Streichelzoo in Begleitung von Försterin Sabine Scholl. Macau im Glück.

Und auch das Thema Märchen kam in der Brüder-Grimm-Stadt nicht zu kurz. Delegation und Volunteers besuchten eine Aufführung des Stücks "Hase und Igel" der Brüder-Grimm-Festspiele. Bevor es auf der Bühne los ging, gab die Dolmetscherin den weitgereisten Gästen eine kleine Einführung in das Märchen. Auch wenn die Sprachbarrieren dadurch nicht überwunden werden konnte, die Lieder, die Kostüme und die Action auf der Bühne seien dennoch gut angekommen, berichtete die Dolmetscherin. Krönender Abschluss war für die Gäste dann das Foto-Shooting mit den Schauspielerinnen und Schauspielern.

Bei der vom Main-Kinzig-Kreis organisierten Abschiedsparty auf dem Gelände des Jugendzentrums Ronneburg war zu spüren, dass sich die Menschen aus Macau, die Volunteers und die städtischen Mitarbeitenden in den drei Tagen nähergekommen waren. "Mit ein paar Brocken, mit Gesten und Blicken und auch mit den digitalen Übersetzungsmöglichkeiten klappte die Kommunikation ganz wunderbar", sagte Andreas Jäger, Leiter des Amts für Demokratie, Vielfalt und Sport. Er dankte ausdrücklich allen Volunteers, der Dolmetscherin Jianghong Pu-Kleene und seinem Team für die Unterstützung. Und auch die Sponsoren Ackerlei-Biolandbetrieb Bruchköbel, Yunus Cifci (REWE), Bäckerei Kolb, Druckstudio Hanau, Marcus Thümig (Catering Festspiele), das Plaza Hotel, dem Restaurant Jagdhaus der Fasanerie, die Martin-Luther Service GmbH und das Busunternehmen Berberich, das auf Vermittlung durch die Hanauer Straßenbahn GmbH unsere Gäste sicher transportiert hat, hätten zum Gelingen beigetragen. "Ohne Ihr Engagement und finanzielles Entgegenkommen wäre es uns nicht möglich gewesen, so abwechslungsreiche und spannende Tage auf die Beine zu stellen", so Jäger. "Die vergangenen Tage waren für uns alle ein denkwürdiger Austausch, an den ich mich auch in vielen Jahren noch erinnern werde", sagte Bürgermeister Bieri abschließend.